Wird diese Nachricht nicht richtig dargestellt, klicken Sie bitte hier.

Newsletter Dezember 2019

Guten Tag ,

das „Pulverfass“ Naher Osten steht im Mittelpunkt der Vortragsveranstaltung mit dem bekannten Islamwissenschaftler Dr. Michael Lüders am Mittwoch, 8. Januar, 19 Uhr.

» L100A958
 

Der Bestsellerautor (u. a. „Wer den Wind sät“) beschreibt die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten und stellt sie in Beziehung zu den historischen Grenzziehungen nach dem Ersten Weltkrieg.

Der Nahostexperte ist bekannt dafür, gegenüber der westlichen und der israelischen Politik im Nahen Osten auch kritische Haltungen einzunehmen. Dafür wird er von manchen gelobt, von anderen kritisiert. Lüders selbst stellt klar: „Ich eigne mich nicht als Kronzeuge für Extremisten“. Und er plädiert für differenzierte Bewertungen, wenn er sagt: „Wir dürfen den Islam nicht dämonisieren“.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Osiander'schen Buchhandlung statt.

Herzliche Einladung!

Mit herbstlichen Grüßen
vom Team der vhs Heilbronn



Spuren des 4. Dezembers 1944: Fotoausstellung in der vhs-Galerie

75 Jahre danach ist die Bombardierung Heilbronns immer noch im Stadtbild ablesbar, wenn sie auch nicht stets augenfällig ist. Das Team eines Ausstellungsprojekts um die Fotodozenten Michael Scheerle und Sascha Uhrig hat genau hingeschaut:

Die mit diesem geschärften Blick entstandenen Aufnahmen beschränken sich nicht nur auf die durch den Angriff zugefügten architektonischen „Narben“, sondern machen den Krieg und seine Folgen in größerer Dimension sichtbar.
  • Wo fanden die Heilbronner*innen Schutz, als die Bomben fielen?
Dass Heilbronn in großen Teilen unterkellert war und teilweise noch ist, stellte für Michael Scheerle eine besondere Entdeckung während der intensiv betriebenen Spurensuche dar.

Neun erfahrene bisherige Teilnehmende aus Sascha Uhrigs Fotokursen haben mit viel Eigeninitiative Orte aufgesucht wie
  • den 50 Jahre lang verschlossenen Theresienturm,

  • den Lerchenbergtunnel, der als Zufluchtsort bei Bombenangriffen diente, oder

  • das Salzbergwerk Kochendorf, in welchem die Figuren des Seyfer Altars ausgelagert worden waren.
Einfacher begehbar sind hingegen Rathaus und Ehrenhalle, wo der durch den Feuersturm rötlich verfärbte Sandstein ein typisches Zeichen der Bombennacht ist: Gut möglich also, dass Sie nach dem Besuch der Ausstellung mit anderen Augen durch Heilbronn gehen und plötzlich ungeahnt viele Spuren der Zerstörung entdecken.

Allen Mitwirkenden des Ausstellungsteams ein herzliches Dankeschön: Federico Barone ∙ Isabelle Dücker ∙ Silke Kühne ∙ Holger Langguth ∙ Martin Krauss ∙ Iris Mettendorf ∙ Uwe Mettendorf ∙ Thomas Nill ∙ Michael Scheerle ∙ Thomas Ströbel ∙ Sascha Uhrig
  • Ausstellungseröffnung:
    Montag, 2. Dezember, 18.30 Uhr
    » Einladung

  • Ausstellungszeitraum:
    2. Dezember bis 21. Februar,
    Montag bis Freitag, 9 bis 20 Uhr


Die Auswirkungen von Krieg auf Überlebende und Nachkommen ...

... stehen im Mittelpunkt des Vortrags von Diplom-Psychologe Thomas von Stosch. Er beschreibt am Donnerstag, 5. Dezember, 19.30 Uhr, in der vhs Schicksale, emotionale Eindrücke und Ängste, die auch viele Jahre später noch wirksam sind. Zudem werden Bewältigungs- und Überlebenskonzepte dargestellt.

» L100A920

Eine Podiumsdiskussion mit Zeitzeugen schließt sich an.

Die Veranstaltung ist gebührenfrei.

In Kooperation mit der Stabsstelle Partizipation und Integration der Stadt Heilbronn.

Fahrt zum Zentrum für Kunst und Medien (ZKM)

Mit dem ZKM wartet Karlsruhe mit einem ganz besonderen Museum auf. Sein Ziel: Die klassischen Künste ins digitale Zeitalter fortzuschreiben.

Bei der vhs-Exkursion am Samstag, 7. Dezember, erhalten die Teilnehmenden eine Führung durch die Ausstellung » Writing the History of the Future.

» L207A141

Kunstschaffende schreiben insofern oft die Geschichte der Zukunft, als dass sie Neues in die Welt bringen. So reagierten einige von ihnen beispielsweise schneller auf den medialen Wandel und nahmen Entwicklungen vorweg, die erst Jahre später für die gesamte Gesellschaft selbstverständlich wurden.

Im letzten Jahrhundert hat sich durch die Medien der „Gesamtcharakter der Kunst verändert“, zitiert der Text zur Ausstellung Walter Benjamin. Unsere Vorstellung des Schöpferischen und das Verhältnis von Künstler*in, Werk und Betrachter*in wurden durch Medien wie Fotografie, Film, Computer und Internet neu bestimmt.

Angefangen bei der Frühgeschichte der Digitalisierung wird in „Writing the History of the Future“ die Entwicklung der Mobilisierung der Kunst von der Kinetik und Op-Art über die frühe Computerkunst ab den 1950er-Jahren gezeigt. Auch die Geschichte und Utopien der Videokunst, der computerbasierten Künste, der Holografie und der Sound Art sind Ausstellungsgegenstand.

Eine Veranstaltung im Rahmen des aktuellen vhs-Semesterthemas „Leben 4.0 – unsere digitale Zukunft“.


Digitaler Nachlass?!

Digitale Medien werden täglich genutzt, doch kaum jemand hat „auf dem Schirm“, was mit E-Mails, Bildern, Videos, Kontaktdaten, Dokumenten, Freundeslisten etc. passiert, wenn der Nutzer oder die Nutzerin verstirbt.

» L116A506


Wer kann dann (noch) auf die oft sehr persönlichen Daten zugreifen? Der Vortrag der Expertin der Verbraucherzentrale Baden Württemberg Anna-Maria Bernhardt in der Volkshochschule Heilbronn zeigt am Donnerstag, 5. Dezember, 18 Uhr, auf,
  • welche Daten ins Internet gelangen,

  • wie richtige Vorsorge getroffen werden kann und

  • was nötig ist, damit Daten nach dem Tod in die richtigen Hände kommen.
Eine Veranstaltung im Rahmen des aktuellen vhs-Semesterthemas „Leben 4.0 – unsere digitale Zukunft“.

Das 1 x 1 der Hausfinanzierung

Die Familie ist in Planung und der Wohnort gilt als sicher, ein schönes Häuschen im Grünen ist gefunden. Nun muss die Baufinanzierung unter „Dach und Fach“ gebracht werden.

» L116A514

Fragen tauchen am Horizont auf: Was können wir uns eigentlich leisten? 250.000 € oder 350.000 €? Wir brauchen Möbel, das kostet auch Geld. Was kann ich handwerklich selbst machen? Kann man dadurch Geld sparen? Die Energiekosten sind heute hoch, wie kann ich hier sparen?

Ein eigenes Haus ist in der Regel kein Steuersparmodell. Aber es ist eine Art Sparschwein, denn ich weiß, dass jeder Cent den ich in das Haus investiere, mir selbst zugutekommt. Warum ist das wichtig? Weil ich dann darauf Acht gebe. Und das ist auch der Bank wichtig.

Ein eigenes Haus kann unter bestimmten Umständen jedoch sehr wohl ein Steuersparmodell sein. Wie das? Finden Sie Antworten auf diese und andere Fragen im vhs-Seminar Das 1 x 1 der Hausfinanzierung am Montag, 2. Dezember, 19 Uhr.


Aschenputtel einmal anders

Suchen Sie noch ein Geschenk? Wie wäre es denn mit einer Fahrt ins Badische Staatstheater Karlsruhe zum Ballett „Ruß – eine Geschichte von Aschenputtel“?

» L210A161

Die vhs-Außenstelle Leingarten veranstaltet diese Fahrt am Sonntag, 9. Februar. Um 17.15 Uhr startet der Bus in Leingarten, der die Teilnehmer*innen direkt vor der Tür des Theaters absetzt und dort nach Vorstellungsende auch wieder abholt.

Die neue Ballettdirektorin Bridget Breiner hat das Aschenputtel-Thema neu interpretiert und stellt sich in ihrem ersten Handlungsballett der Frage, was geschieht, wenn man sich eine bekannte Geschichte aus der Sicht eines der sogenannten Bösewichte vor Augen führt.
  • Ist das „Böse“ letztlich nicht eine Frage der Perspektive?
Sie macht daher zum Mittelpunkt ihrer Choreografie nicht Clara, das Aschenputtel, sondern Livia, eine der Stiefschwestern, und konzentriert sich auf Livias Bemühungen, ihren eigenen Weg zu finden.

Bridget Breiner verlegt dabei das Geschehen zwischen Kohlenpott und amerikanische Bergbautradition. Die Aschenbrödel-Partitur von Johann Strauss (Sohn), amerikanische Arbeiterlieder und moderne Kompositionen für Akkordeon vereinen sich zu einer Collage, die uns durch Livias Innen- und Außenwelt führt. Das für das Ballett im Revier kreierte Handlungsballett gewann 2013 den begehrten Theaterpreis DER FAUST in der Kategorie „Beste Choreografie“.

Anmeldeschluss für diese Ballettfahrt ist am 20. Dezember – also gerade noch passend zu Weihnachten …

Zahlenmagie

Kopfrechnen wird von den meisten Zeitgenoss*innen als schwierig empfunden. Dabei kann man schon mit einfachen Überschlagsregeln die Kosten für fünf Brötchen und das Brot schneller „im Kopf“ rechnen, als es in die Kasse eingetippt ist.

Auch in der Musik gibt es Wiederholungen und Regelmäßigkeiten, die zu schön klingenden Tönen führen. Regelmäßige Formen und Folgen kommen mitunter in der Natur vor, mit denen man rechnen kann.

Regeln, Regelmäßigkeiten und Systematik helfen beim Rechnen mit dem Abakus, um auch mit Zahlen in Millionenhöhe zu jonglieren.

Einfache Holzstäbchen können sowohl beim Addieren und Subtrahieren als auch beim Multiplizieren und Dividieren helfen.

Simon Deckert verlässt am Mittwoch, 4. und 11. Dezember, 10 Uhr, „normale“ Rechenwege und zeigt innerhalb der vhs.Akademie anschaulich, wie man mit Methoden der alten Inder, der Römer und anderen Hilfsmitteln genau und erstaunlich effektiv rechnen kann.

» L100A107

» L100A108


Ist Joggen gesund?

Dies ist die Fragestellung des Vortrags von Dr. Carlo Bussi am Samstag, 14. Dezember, der sich mit dem Volkssport Joggen befasst. Der Vortrag findet um 11 Uhr im Deutschhof statt. Im Anschluss steht der Referent für Fragen zur Verfügung.

» L300A002

Sport ist die beste Medizin – aber nur, wenn man sich richtig bewegt und auf die Signale des Körpers achtet. Falsches oder zu exzessives Joggen birgt durchaus Risiken.

Was Sie alles beachten müssen, damit das Laufen für Ihren Bewegungsapparat förderlich ist und Knochen, Muskeln, Sehnen und Bänder geschont werden und welches Schuhwerk welcher Fuß benötigt, verrät Ihnen der Orthopäde und Sportmediziner Carlo Bussi in der vhs.

Der Vortrag findet im Rahmen der Themenreihe „Orthopädie am Samstag“ statt.


Alles Käse oder was? – Lebensmittelimitate

Wie viel Käse ist eigentlich im Käse? Und was steckt drin in „Kunstkäse“ oder „Analogkäse“? Alles nur Imitate?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich Judith Broßler von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg am Mittwoch, 8. Januar, 18.30 Uhr, in der vhs Heilbronn in ihrem Vortrag „Lebensmittelimitate“.

» L300A074

Als Lebensmittelimitate bezeichnet man Produkte, die andere Lebensmittel nachahmen sollen und diesen in Aussehen und Geschmack so ähnlich wie möglich sind, jedoch zumeist aus preiswerteren anderen Rohstoffen bestehen.
  • Grundsätzlich sind Lebensmittelimitate erlaubt.
Entscheidend ist, dass Verbraucher*innen erkennen können, wenn sie ein nachgemachtes Lebensmittel kaufen. Dass es Schafskäse aus Kuhmilch und Lachsersatz aus Seelachs gibt, ist den meisten Verbraucher*innen bewusst. Doch im Extremfall haben die verwendeten Rohstoffe eines Imitats nichts mehr mit dem echten Lebensmittel zu tun – wahrscheinlich wissen die wenigsten, dass
  • Analogkäse keine Milchbestandteile enthalten muss,

  • gepresstes Fischeiweiß in Garnelenform als Garnelen verkauft wird und

  • Schokoladenkekse auch ohne den Zusatz von Schokolade
diese Namen tragen dürfen.

Im Vortrag werden altbekannte und aktuelle Beispiele von Imitaten vorgestellt und deren Kennzeichnungspflichten erläutert. Welche Möglichkeiten haben Verbraucher*innen im Supermarkt und in der Gastronomie, eingesetzte Imitate auch als solche zu erkennen? Und was steckt eigentlich hinter Formfleisch, Surimi, Pizzaschmelz und Co.?

Massagen, die entschleunigen

In der Vorweihnachtszeit sind Momente des Entspannens und Entschleunigens sowie Auftankens besonders wertvoll.

Hierzu trägt die vhs gerne mit wohltuenden Wellness-Massagekursen bei, die Verspannungen lösen, die Vitalität steigern und Energie und seelische Balance geben.

Verwöhnen Sie sich selbst und einen lieben Menschen mit diesen Massagen zum Entschleunigen:
  • Hautnah – Massage zu Zweit:
    Den Rücken verwöhnen, die Seele beruhigen
    Freitag, 6. Dezember, 18 Uhr
    » L309A020
  • Handmassage
    Samstag, 7. Dezember 10 Uhr
    » L309A030
  • Qi-Gesichtsmassage für Frauen
    Samstag, 7. Dezember, 14 Uhr
    » L309A005
  • Energetische Fußmassage
    Freitag, 13. Dezember, 18 Uhr
    » L309A031
  • Hautnah – Massage zu Zweit:
    Schultern und Nacken lockern

    Sonntag, 15. Dezember, 13 Uhr
    » L309A022

Damit Weiterbildung erschwinglich bleibt: Die Landesförderung auf den Bundesdurchschnitt!

In Baden-Württemberg müssen die Teilnehmenden zur Finanzierung der Volkshochschulen 23,5 Prozent mehr beitragen als das im Bundesdurchschnitt der Fall ist, nämlich 58,3 Prozent gegenüber 34,8 Prozent.

Der bundesüberdurchschnittlich hohe Anteil der Teilnahmegebühren ist die Folge der immer noch bundesunterdurchschnittlichen Landesförderung. Mit ihr benachteiligt das Land alle Weiterbildungsteilnehmenden und schließt darüber hinaus genau jene aus, die am meisten von ihr profitieren würden („soziale Selektivität der Teilnahmegebühren“).
  • Das widerspricht dem grün-schwarzen Koalitionsvertrag, nach dem „lebenslanges Lernen der Schlüssel zur Teilhabe an unserer Gesellschaft und ihrer Entwicklung (ist)“ und deshalb allen offen stehen muss.
Der 13. Platz im Vergleich der Bundesländer ist kein Platz für das Spitzenland Baden-Württemberg. Wenigstens bundesdurchschnittlich muss die Landesförderung für Volkshochschulen sein! Das Land muss sein im Weiterbildungspakt gegebenes Versprechen vollständig erfüllen!
  • Bitte unterstützen Sie unser Anliegen und werden mit Ihrer Stimme aktiv.

  • Hier geht’s zur » Online-Petition


Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier abbestellen.