Wird diese Nachricht nicht richtig dargestellt, klicken Sie bitte hier.

Newsletter Oktober 2019

Guten Tag ,

er ist einer der bekanntesten Journalisten Deutschlands, berichtete als ARD-Auslandskorrespondent aus Washington, New York und Paris und moderierte fünfzehn Jahre die Tagesthemen: Ulrich Wickert.

Am Donnerstag, 24. Oktober, 19 Uhr, können Sie ihn live in der vhs Heilbronn erleben. Er liest aus seinem neuen Buch „Identifiziert Euch! Warum wir ein neues Heimatgefühl brauchen“ und erklärt, warum wir unsere Identität neu bewerten und den Heimatbegriff neu definieren müssen.

» Hier anmelden

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Osiander'schen Buchhandlung statt.

Mit den besten Grüßen aus dem Heilbronner Deutschhof
vom Team der vhs Heilbronn



Mobilität: Wie sieht der Straßenverkehr der Zukunft aus?

Autos werden sich in wenigen Jahren selbst steuern, darin sind sich alle Fachleute einig. Fahrzeughersteller forschen weltweit intensiv an diesem Thema, und auch IT-Multis wie Google und Apple sehen im autonomen Fahren wichtige Marktchancen.
  • Doch was bedeutet diese bevorstehende Revolution für die Verkehrsträger der Zukunft, für die vielen davon betroffenen Branchen, für unsere Städte, für die Art und Weise, wie wir alle leben und arbeiten?
Prof. Dr. Raoul Zöllner forscht seit vielen Jahren an der Hochschule Heilbronn an Mobilitätskonzepten der Zukunft. Am Mittwoch, 9. Oktober, 19 Uhr, stellt er dazu in der vhs verschiedene Szenarien vor. Und er wird beschreiben, welche Chancen sich damit verknüpfen – und welche Hürden es noch zu überwinden gilt. Anschließend besteht die Möglichkeit zu Fragen und Diskussion.

» L100A918

Eine Veranstaltung im Rahmen des aktuellen vhs-Semesterthemas „Leben 4.0 – unsere digitale Zukunft“.

Was Sie schon immer über Telemedizin wissen wollten

Seit rund einem Jahr gibt es docdirekt – ein Pilotprojekt der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) –, in dem Patienten per (Video-) Telefonie „behandelt“ werden.

Am Mittwoch, 16. Oktober, 19.30 Uhr, erläutert die Online-Ärztin Dr. Martina Hartmann in der vhs im Deutschhof, wie Telemedizin bei der KVBW funktioniert.

» L300A020
  • Montags bis freitags zwischen 9 und 19 Uhr melden sich Patienten per Telefon, Video oder Chat bei docdirekt.

  • Eine Medizinische Fachangestellte (MFA) nimmt die Patientendaten auf und vereinbart einen Rückruftermin des Telearztes.

  • Dieser gibt anschließend seine Behandlungsempfehlung per Telefon oder vermittelt in eine Arztpraxis.

  • Die MFA führt im Anschluss stichprobenartige Checkup-Calls bei den Patienten durch, um die Qualität der ärztlichen Beratung zu sichern.
Alle Teleärzte sind Haus- sowie Kinder- und Jugendärzte aus Baden-Württemberg. Die Kosten für die erbrachten Leistungen übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung. Die stetig steigende Zahl zufriedener Nutzer scheint dafür zu sprechen, dass sich diese Form der digitalen Patientenversorgung in Zukunft weiter durchsetzen wird.

Eine Veranstaltung im Rahmen des aktuellen vhs-Semesterthemas „Leben 4.0 – unsere digitale Zukunft“.

Altersarmut bei Frauen wirksam bekämpfen

Altersarmut ist ein Thema, über das in Deutschland zunehmend gesprochen und diskutiert wird.

In ihrem Vortrag „Frauen leben immer länger – aber wovon?“ zeigt Bettina Suditsch am Montag, 21. Oktober, 19.30 Uhr, in der vhs in Sontheim auf, welche Möglichkeiten Frauen bereits heute haben, um im Alter gut versorgt zu sein.

» L116A504

Als armutsgefährdet gilt in Deutschland, wer als Single im Jahr 2017 mit weniger als 1.096 € im Monat auskommen musste (Schwellenwert der Armutsgefährdung). In dieser Gruppe sind immer mehr Frauen zu finden – aktuell 19,9 % der Frauen über 65 Jahren (Quelle: Statistisches Bundesamt, 2018).

Das liegt nicht zuletzt daran, dass sie häufiger in schlechter bezahlten Berufen wie zum Beispiel im Sozialwesen tätig sind, in Teilzeit arbeiten oder gar zu den Geringverdienern zählen. Zudem spielen die höhere Lebenserwartung und die Witwenrente eine Rolle. Im Schnitt kommen Frauen daher nur auf knapp 60 Prozent der Rentenhöhe von Männern.

Bettina Suditsch ist Versicherungsmaklerin/Dipl.Betriebswirtin und unter anderem Mitbegründerin und Vorstandsfrau im » Netzwerk berufstätiger Frauen Heilbronn e. V.


Zu zweit günstiger: Tauchen Sie mit der vhs.Akademie ins Mittelalter ein

Die vhs.Akademie zur europäischen Kulturgeschichte kommt ins vierte Semester – heißt aber immer noch gern Neuzugänge willkommen.

» L201A121

Interesse? Dann begeistern Sie doch am besten gleich eine weitere Person, denn bei Doppelanmeldungen reduziert sich die Gebühr für beide um 25 Prozent.

Die interdisziplinäre Reihe nimmt dieses Mal das Hoch- und Spätmittelalter in den Blick. An jeweils zwei Donnerstagvormittagen befassen sich unterschiedliche Experten mit der Geschichte, Musik, Kunst, Philosophie und Literatur dieser Epoche.
  • Wer sich zu zweit anmeldet, bezahlt für die zehn zweieinhalbstündigen Termine pro Kopf 98 € statt regulär 128 €.
Es ist außerdem möglich, ausgewählte Einzelveranstaltungen der Akademie zu besuchen. Die Gebühr beträgt hier pro Person und Tag 15 €.

Inhalte sind unter anderem die Zeit der Staufer und die Wirren der Hussitenkriege, mittelalterliche Buch- und Wandmalerei, der Minnesang oder Meister Eckhart und Thomas von Aquin.

Das Dozententeam besteht aus Frank Merkle, Dr. Peter Lucke, Dr. Matthias Schwarzer und Dr. Bernhard Stumpfhaus.

Tickende Zeitbombe? – die Untertagedeponie der Südwestdeutschen Salzwerke

„Der Salzstock unter der Stadt Heilbronn wird seit 30 Jahren mit Sonderabfall aufgefüllt. Der Umweltminister feiert dies als Glücksfall. Andere betrachten den giftigsten Ort im Land als tickende Zeitbombe“ – so war vor einiger Zeit in den Stuttgarter Nachrichten zu lesen.

In seinem Vortrag am Freitag, 11. Oktober, 19 Uhr, in der vhs im Deutschhof beschreibt Marcos Buser offene Fragen im Zusammenhang mit der unterirdischen Sondermülldeponie und beleuchtet mögliche Risiken. Ein Podiumsgespräch mit örtlichen Akteuren schließt sich an.

» L100A932

Marcos Buser, Geologe und Sozialwissenschaftler, leitet das Züricher Institut für nachhaltige Abfallwirtschaft. Er war unter anderem Mitglied der Expertenkommission für das Schweizer Endlagerkonzept.

Eine Kooperationsveranstaltung unter anderem mit dem BUND.

Sicher und selbstbewusst unterwegs

Wenn die Tage bald wieder kürzer werden, führt die einsetzende Dämmerung oft zu einem mulmigen Gefühl.

In unseren Kursen lernen Sie, mit dieser Verunsicherung und mit konkreten Konfrontationen oder gefährlichen Situationen umzugehen.

Erfahrene Trainer geben Anleitung zu effektiven Selbstverteidigungstechniken und erläutern Strategien der Gewaltprävention und Deeskalation. Je nach Zielgruppe werden verschiedene Kursschwerpunkte gesetzt:
  • Für Frauen ab 16 Jahren
    Samstag, 26. Oktober » L338A002
    Samstag, 9. November » L338A003
    Samstag, 16. November » L338A004
    Samstag, 30. November » L338A005

  • Selbstverteidigung 50+
    Mittwoch, 30. Oktober » L338A008

  • Selbstverteidigung 70+
    Samstag, 26. Oktober » L338A009

  • Selbstverteidigung/Selbstbehauptung für Männer
    Geübt werden einfache Abwehrtechniken zur Selbsthilfe mit dem Schwerpunkt Gewaltprävention und Deeskalation.
    Samstag, 12. Oktober » L338A010

Schlösser, Burgen und Denkmäler in und um Heilbronn

Sie wollten schon immer mehr zu „Altertümern“, die sich direkt vor Ihrer Haustür befinden, erfahren?

Dann begleiten Sie die vhs doch bei Führungen und Spaziergängen zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten in und um Heilbronn:
  • Schloss Liebenstein
    Sonntag, 6. Oktober, 11 Uhr » L101A103

  • Denkmalspaziergang Sontheim
    Mittwoch, 9. Oktober, 17 Uhr » L101A101

  • Rund ums Deutschordensschloss Kirchhausen
    Sonntag, 13. Oktober, 15 Uhr » L101A102

  • Burgenwanderung am Neckar
    Schloss Horneck, Michaelskirche und Burg Hornberg
    Sonntag, 20. Oktober, 13 Uhr » L101A109

  • Von Neidköpfen bis zum Sankt Urban
    Ortsführung in Erlenbach
    Freitag, 25. Oktober, 13.30 Uhr » L101A107

  • Die Grafenburg Lauffen
    Freitag, 25. Oktober, 15 Uhr » L101A106

Die kleine Philosophie des Lachens

Kennen Sie den „lachenden“ Philosophen Carl Julius Weber aus Hohenlohe?

Dr. Peter Lucke referiert  am Montag, 7. Oktober, 19 Uhr, in der vhs über Leben und Werk sowie literarische Hinterlassenschaften des hiesigen Romantikers.

» L108A102

Carl Julius Weber, der 1776 in Langenburg im Landkreis Schwäbisch Hall geboren wurde und 1832 in Kupferzell verstarb, studierte Jura in Erlangen und Göttingen und arbeitete nach dem Studium als Hauslehrer in der Schweiz. Ab 1792 war er Privatsekretär bei Graf Christian zu Erbach-Schönberg. Bevor er um 1820 nach Künzelsau beziehungsweise Kupferzell zurückkehrte, diente er in der Regierungskanzlei in Bad König sowie als Hof- und Regierungsrat in Isenburg.

Er sah sich, was seine Adaption der „45 munteren Stücklein“ belegen, in der Nachfolge des antiken Philosophen Demokrit (460 – 370 v. Chr.).

Seinem Humor gemäß sollte sein Grabstein die Inschrift: „Hier liegen meine Gebeine, ich wollte es wären deine“, tragen. Seine Familie jedoch wählte eine andere Inschrift, die in lateinischen Lettern auf dem Grabstein zu lesen ist: „Ich scherzte gern, doch gottlos lebt ich nicht. Ich weiß im Sterben Nichts, doch fürcht ich kein Gericht. Der Menschheit Loos ist: Irrend, unwissend seyn. Du Wesen aller Wesen! Erbarm Dich mein!“

Putin verstehen? Russische Innen- und Außenpolitik im Fokus

Vor fünf Jahren begann Wladimir Putin Krieg und Gewalt in den Osten der Ukraine zu tragen. Diese Entscheidung hat den Kremlchef, die Russen und ihren Staat verändert.

In seiner nunmehr vierten Amtszeit sieht sich der russische Präsident zunehmender Unzufriedenheit in der Bevölkerung gegenüber, die demokratische Reformen fordert und gegen staatliche Unterdrückung aufbegehrt.

Prof. Dr. Eberhard Schneider befasst sich als Politikwissenschaftler an der Universität Siegen seit vielen Jahren intensiv mit Russland. Er zeichnet am Montag, 21. Oktober, 19 Uhr, in der vhs im Deutschhof die aktuellen Entwicklungen der russischen Innen- und Außenpolitik nach. Und er beleuchtet die Frage:
  • Stehen wir vor einem neuen kalten Krieg?
» L100A952

Körpervorstellungen im Wandel

Der menschliche Körper ist nicht erst seit Gunther von Hagens aufsehenerregender Ausstellung „Körperwelten“ von Interesse.

Der Blick in den Körper war für die Menschen, besonders zum Verständnis des menschlichen Körpers und für seine Heilung, schon in der Antike bedeutsam. Der Körper selbst ist jedoch immer auch „ein Produkt seiner Zeit und wurde stets auch von der Gesellschaft geprägt“ in der er lebte.

Herbert Seidler-Dehn geht in seinem Vortrag Körperkultur – Kulturkörper am Donnerstag, 17. Oktober, 19 Uhr, auf den zweiten Sachverhalt ein und erläutert diese Vorstellungen am Beispiel der Antike, des Mittelalters und der Neuzeit.

» L101A105

Kurt Stefan Hübner, vhs-Abteilungsleiter „Mensch, Politik, Gesellschaft“, befragte Herbert Seidler-Dehn vorab.
  • Herr Seidler-Dehn, der einfachste Zusammenhang, der aufgrund des Ankündigungstextes Ihres Vortrags zu entnehmen ist, dass der Mensch als Produkt seiner Zeit und seiner Gesellschaft die Sprache dieser zu erlernen hat. Welche Rolle spielt die Sprache in Ihrem Vortrag?
Herbert Seidler-Dehn: Es ist die Sprache und die Körpersprache und es hat mit Bildern zu tun, die Ideale verkörpern. Bilder sind in der heutigen Gesellschaft dominant und prägend. Sie sind meistens unerreichbar und Teil eines ökonomischen Spiels mit handfesten monetären Interessen.
  • Welches ist ein weiterer Aspekt, den Sie als wichtig in diesem Zusammenhang herausstellen würden? Ich denke an Einstellungen, die man in früheren Zeiten hatte, oder an Tatsachen, die man in der jeweiligen Zeit hinnehmen musste.
Seidler-Dehn: Im Mittelalter war der menschliche Körper ein Gebrauchsgegenstand für den Arbeitsprozess. Er war dazu da, den Lebensunterhalt zu verdienen und stand teils als Sklave (der hörige Bauer) einem Herrn zur Verfügung. Wir sind heute in einer Performance-Gesellschaft. Der Körper ist quasi eine Ausstellungsfläche, die wert- und sogar identitätstiftend ist. Das beginnt bei der Kleidung, geht über die Frisur und hört bei Tattoos noch lange nicht auf. Man denke nur daran, wie mit Hilfe der Mikroelektronik elektronische Sehhilfen oder Hörhilfen operativ implantiert werden können.
  • Eine Sichtweise auf Frauen, die im Mittelalter Heilerinnen waren, war ja, dass man sie als Hexen verurteilt hat. Dies war besonders von einer religiös-kirchlichen Sichtweise geprägt. Gab es auch andere gängige Vorstellungen in der mittelalterlichen Gesellschaft über Heilerinnen? Ich denke zum Beispiel an die mittelalterliche Stadt, die ja zum Teil eine besondere Freiheitseinstellung beziehungsweise den Ruf: „Stadtluft macht frei“ genoss.
Seidler-Dehn: Der weibliche Körper stand historisch unter Generalverdacht. Die Kirche warnte immer vor dem weiblichen Körper und machte die Frau zum Wesen, über das der Mann herrscht und verfügt. Innerhalb der Kirche bestehen diese Sichtweisen zum Teil noch heute. Es sind kirchliche Dogmen, die bis heute von Kirchenvertretern als unumstößlich angesehen werden. In heutiger Zeit wird unter dem Titel: „Maria 2.0“ beispielsweise darüber diskutiert, ob Frauen zum Priesteramt zugelassen werden.

Strahlendes Lächeln – aber natürlich!

Rund ums natürliche Zähneputzen geht es am Montag, 4. November, 19 Uhr, in der vhs im Deutschhof im Vortrag „Geht Zahnpflege auch bio ... Logisch!“ mit der Dentalhygienikerin Birgit Schlee.

» L300A070

Da Zähneputzen ein täglicher Bestandteil unseres Lebens ist, sollte man sich Gedanken darüber machen, wie hoch der Anteil potenziell schädlicher Stoffe in den eigenen Zahnpflegeprodukten ist und ob es nicht nachhaltigere Alternativen gibt. Die Referentin Birgit Schlee geht daher auch der Frage nach, wie „Bio“ eigentlich Zahnpasten, Spülprodukte und Co. sind und ob „Bio“ nur draufsteht oder tatsächlich drin ist.

Konventionelle Zahnpasta gerät immer wieder in die Kritik, da sie häufig Schadstoffe und Mikroplastik enthält. Doch es gibt eine Vielzahl an alternativen Zahnpasten, die die Zähne mit natürlichen Inhaltsstoffen reinigen. Auch lassen sich Zahnpasten selber machen und Hausmittel gegen Entzündungen und Karies einsetzen. Plastikfreie Zahnbürsten sind frei von Schadstoffen, die meisten zudem aus nachhaltigem Material – doch auch hier gibt es einiges zu beachten.

Diese und viele weitere Themen rund um die biologische Mundpflege sowie Rezepte zur Herstellung von Zahnpasten und Spüllösungen werden beim Vortrag vorgestellt und besprochen.


Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier abbestellen.