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Newsletter April 2019

Guten Tag ,

„Lernen ist Vorfreude auf sich selbst“ – sagt der Philosoph Peter Sloterdijk. „Was Menschen lernen, ist zunächst einmal nicht so wichtig; viel bedeutender ist die Tatsache, dass sie in ein Klima eintreten, in dem ihnen das Lernenkönnen als solches als die beste Chance ihres Lebens bewusst wird.“

Wir freuen uns, dass Prof. Sloterdijk am Donnerstag, 4. April, 19 Uhr, in der Jubiläumsreihe „100 Jahre Volkshochschule Heilbronn“ zu Gast sein wird. Sein Vortrag Bildungseinrichtungen: Treibhäuser der Zukunft? beschreibt Bildung als Medium eines Selbstgesprächs der Gesellschaft. Und fragt, welche Atmosphären zu bilden wären, damit Lernen gedeihen kann.

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Wir laden Sie herzlich ein, dabei zu sein!

Herzliche Grüße vom Team der vhs Heilbronn


Gedanken verloren – von einem, der auszog, sich selbst zu finden

Ein „knallharter“ Finanzanalyst, der in einem rauen, gewinnorientierten Arbeitsumfeld jahrelang erfolgreich tätig ist, gibt einfach seinen gut bezahlten, unbefristeten Job auf – und dies für eine unbekannte Zukunft?

Erfahren Sie mehr über seinen Wandel am Freitag, 5. April, um 19 Uhr in der vhs.

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Christof Jauernig empfand seine kopflastige, profitorientierte Arbeit als Analyst in einer Unternehmensberatung zunehmend als sinnlos. Als er schließlich den Mut findet, dieses Hamsterrad zu verlassen, erfährt er dies als tiefe Befreiung. Seine Reise durch die Länder Südostasiens führen ihn zu sich selbst und zur Fähigkeit, die Schönheit und Lebendigkeit der Welt wahrzunehmen.
  • Seine Aufbruchgeschichte läßt er in einfühlsamen Worten, wundervollen Fotografien und begleitenden Pianoklängen erlebbar werden.
Eine vertiefende Fragerunde beschließt diesen besonderen Abend.

Krieg im Jemen

Bisher kamen durch diesen Konflikt mehr als 10.000 Menschen ums Leben. Der Historiker und Orientalist Matthias Hofmann erklärt in seinem Vortrag „Krieg im Jemen“ am Dienstag, 2. April, 19 Uhr, in der vhs die Hintergründe und analysiert die aktuelle Lage.

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Auch für diesen Krieg ist der Ausgangspunkt der Arabische Frühling, der im Jahr 2011 seinen Anfang in Ägypten nahm.

Im Jemen überlagern sich religiöse, regionale und internationale Konflikte. Wesentliche Akteure sind die Huthi-Rebellen, die den früheren Präsidenten Ali Abdullah Saleh unterstützen. Ihnen gegenüber steht die Regierung von Präsident Hadi, der von Saudi-Arabien Beistand erfährt.

Saleh war seit 1978 Präsident im Jemen. Er trat im Jahr 2015 zurück, änderte diese Entscheidung aber wieder und begann mit den Huthi-Rebellen die Hauptstadt Sanaa zu erobern. Als Saleh 2017 nochmals die Seiten wechseln wollte, wurde er von den Huthi ermordet.

Seit 2017 sind durch den Konflikt 4 % der Bevölkerung an Cholera erkrankt, 73 % haben keinen Zugang zu Trinkwasser und nur rund 50 % Zugang zur Gesundheitsversorgung – eine humanitäre Katastrophe!


„Wer liest, verreist …“

„– und die spannendste Reise führt am Ende zu einem selbst!“, so die Überzeugung von Autor und Stiftungsmanager Michael Göring.

In seinem vierten Roman, den er am Dienstag, 2. April, um 19.30 Uhr in der vhs vorstellt, geht es um unterschiedliche Fluchterfahrungen sowie darum, wo und wie sich Heimat finden lässt.

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Das titelgebende „Hotel Dellbrück“ bleibt Ankerpunkt auch für die Figuren, welche sich aus freien Stücken auf in die Fremde gemacht haben: Anders als seinen jüdischen Vater zwang Frido niemand, Deutschland zu verlassen. Seine Sinnsuche führte ihn nach Indien, die Liebe dann nach Australien.
  • Als er 2018 auf Besuch in Deutschland vor dem Hotel steht, ist es ein Flüchtlingswohnheim.
Unerwartet stark empfindet der jetzt 63-Jährige die Kräfte des Ortes, der ihn und seinen Vater einst so sehr geprägt hat. Der Gang durch das ehemalige Hotel verändert Fridos Leben.

Prof. Dr. Michael Göring ist Leiter der ZEIT-Stiftung, die Wissenschaften, Kunst und Kultur und das allgemeine Bildungswesen fördert. Darüber hinaus lehrt er Stiftungswesen am Institut für Kultur- und Medienmanagement der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Stabsstelle Partizipation und Integration der Stadt Heilbronn.


Einladung zur Interkulturellen Schreibwerkstatt

Eine Stadt, viele Blickwinkel, unzählige Geschichten: Wir suchen Menschen, die vom Ankommen, Wegziehen, Zurückkehren und vom Heimweh nach Heilbronn schreiben wollen.

„Die Geschichten liegen auf der Straße“ pflegt der Autor Arno Camenisch zu sagen – und Heilbronn bietet jede Menge davon, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Zum Glück!

Mit der Schreibwerkstatt „Unsere Stadtwinkel“ wollen wir uns bewusst dem Mehrwert widmen, der durch das Zusammenleben verschiedener Menschen in Heilbronn entsteht.
  • Deshalb suchen wir Menschen, die von „ihrem“ Heilbronn erzählen wollen!
Dabei spielt es keine Rolle, ob sie zugezogen, hier geboren oder erst vor kurzem in der Stadt angekommen sind. Am Ende der Werkstatt sollen veröffentlichungsreife Texte stehen.

Geleitet wird die Schreibwerkstatt von Stefanie Schweizer. 1990 in Biberach geboren, studierte sie am Literaturinstitut Hildesheim. Ihre Texte erschienen in Anthologien, Zeitschriften und online (Etcetera, Nerv, Mosaik, fixpoetry). 2013 erhielt sie das Otto-Rombach-Stipendium der Stadt Heilbronn. 2018 wurde sie mit dem dritten Platz des Förderpreises der Literaturvilla Herrenhof ausgezeichnet. Auf Instagram (@muedebinich) widmet sie sich kurzen Erzählformen.
  • Die Schreibwerkstatt ist ein gemeinsames Angebot von Stadtbibliothek und Volkshochschule.
    Termine: 10., 11. und 25. Mai, 29. Juni und 12.,13. Juli
    (freitags von 16 bis 20 Uhr, samstags von 10 bis 15 Uhr),
    jeweils in der vhs im Deutschhof.
    Die Teilnahme ist gebührenfrei.
Information und Anmeldung bei Denise Farag,
Stadtbibliothek Heilbronn,
Telefon 07131 56-2664 oder
per E-Mail an denise.farag@heilbronn.de

Sigmund Freuds „Unbehagen in der Kultur“

Der Mensch strebt danach glücklich zu sein, aber bedeutet nicht schon das Ausbleiben eines Unglücksgefühls Glück?

Und wie wirkt sich die Kultur beziehungsweise deren Erhalt auf den Menschen aus?

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Freuds Schrift ist mit der Frage, warum das Leben in der modernen Zivilisation immer weniger den menschlichen Bedürfnissen entspricht, heute so aktuell wie bei ihrer Erscheinung im Jahre 1930. Auf der einen Seite schützt Kultur den Menschen vor der Natur, macht diese für uns, anders als für Tiere, nutzbar. Außerdem wird das natürliche Recht des Stärkeren durch das „Recht der Gemeinschaft“ beziehungsweise das geltende Rechtssystem ersetzt. Andererseits müssen für eine funktionierende Kultur ureigene menschliche Triebe wie Sexual- und Aggressionstrieb unterdrückt werden.
  • Dies mündet laut Freud in einem „Unbehagen der Kultur“.
Ab Donnerstag, 2. Mai, 19.30 Uhr, beleuchtet Julia Hellermann in der vhs-Außenstelle Untergruppenbach die Kernpunkte von Freuds Kritik und bringt den Teilnehmenden nebenbei einiges über Philosophie und Psychoanalyse näher.

Das Ziel ist zu sehen, wo Freuds Denkansätze inspirierend gewirkt haben und auch heute noch weiterwirken können.


Cortison – ein (zu) mächtiges Medikament?

Rheuma, Asthma, Hauterkrankungen: Cortison kommt bei vielen entzündlichen Krankheiten zum Einsatz. Ist der Wirkstoff wirklich unbedenklich?

Die Heilpraktikerin Susanne Sille setzt sich am Montag, 29. April, um 19 Uhr, in ihrem Vortrag mit dem „Allheilmittel“ auseinander und fragt:
  • Cortison – ein (zu) mächtiges Medikament?
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Als vor 70 Jahren die ersten erfolgreichen Cortison-Therapien durchgeführt wurden, glich das einem Wunder, das zu einer weltweiten Euphorie führte. Die neue Substanz wurde bald bei allen möglichen entzündlichen Krankheiten wie Rheuma, Asthma und Hauterkrankungen eingesetzt. Zunächst als Meilenstein der Medizin gefeiert, geriet die Cortison-Therapie schon bald wegen ihrer erheblichen Nebenwirkungen in die Kritik. Diese sind ebenso Thema des Vortrags wie die Fragen,
  • was Cortison eigentlich ist,
  • in welchen Fällen es eingesetzt wird und
  • wo das körpereigene Cortisol gebildet wird.
Und es geht auch um naturheilkundliche Alternativen und deren Grenzen.

Rundfahrt zu Pflegeeinrichtungen in Heilbronn

Wer eine passende Pflegeeinrichtung für sich oder Angehörige sucht, steht vor einem für Laien oft unübersichtlichen Angebot an stationären und ambulanten Einrichtungen.
  • Welche Leistungsprofile haben diese Einrichtungen?
  • Was zeichnet gut geführte Einrichtungen aus?
  • Auf was sollte bei der Auswahl geachtet werden?
Im Rahmen unserer Rundfahrt am Dienstag, 30. April, lernen wir zwei stationäre und eine ambulante Einrichtung in Heilbronn näher kennen und informieren uns vor Ort über deren Arbeit. Eine neutrale Beraterin der IAV-Stelle (Beratungsstelle für ältere, hilfe- und pflegebedürftige Menschen im Landkreis Heilbronn) steht uns für ergänzende Informationen zur Verfügung.

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Hier finden Sie Tipps der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen für die Suche nach einer passenden Pflegeinrichtung: www.verbraucherzentrale.de

Der Schlüssel zum Kundenvertrauen

Reklamationen, Auftragsmissverständnisse, Probleme mit der Rechnung:
  • Wie gehen Sie in Situationen mit emotional aufgeladenen Kunden um?
  • Bleiben Sie ruhig und sachlich?
  • Oder reagieren Sie ärgerlich?
  • Wie wirken Sie auf Ihr Gegenüber?
Athanasios Nasopoulos zeigt Ihnen im vhs-Seminar Der Schlüssel zum Kundenvertrauen am Freitag, 5. April, wie Sie durch Veränderung Ihrer Körpersprache positiv bei Ihrem Gegenüber ankommen. Sie erhalten wertvolle Tipps, wie Sie eine vertrauensvolle Kundenbeziehung aufbauen und vertiefen.
  • Und bei der nächsten Reklamation wechselt Ihr Kunde dann nicht mehr zur Konkurrenz.
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Egal ob Sie in einem Handwerksbetrieb, Einzelhandelsgeschäft, Dienstleistungsunternehmen oder in der Gastronomie tätig sind – das Seminar ist für Mitarbeitende mit Kundenkontakt aller Branchen geeignet.

Athanasios Nasopoulos ist Körpersprache- und MindSet-Coach und Bachelor of Arts Kommunikationsdesigner. Er ist Mitautor des Buches „Durchbruch durch Veränderung“ (Beitrag „Die 6 Gebote des Charismas: Auf Knopfdruck anziehend wirken!“).

König (?) Kunde – Eine kritisch komische, konstruktive Konsumentenaufklärung

Der Autor Rainer Müller sowie Akteure des Friedrich-von-Alberti-Gymnasiums, Bad Friedrichshall, führen am Mittwoch, 3. April, um 18 Uhr, in der vhs in „fabelhaften“ Spot(t)s unsere Konsumwelt vor.

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Vom Nachdenklichen führt der Weg dankbarerweise zu hilfreichen Anregungen und Realität werdenden Visionen. Die Geschichten decken die „real existierenden Widersprüche und die Doppelmoral unserer heutigen Unrechts-Ökonomie“ auf.

85 % der Deutschen wünschen sich laut einer Bertelsmann-Umfrage aus dem Jahr 2012 ein anderes, humaneres Wirtschaftssystem. Fast ebenso viele Bürger bekennen sich zu einem ökologisch nachhaltigen Verbrauch, doch nur 10 % handeln auch konsequent danach: kaufen ökologisch zertifizierte und möglichst regionale Produkte.
  • Woran liegt dies?
  • Können wir unsere Wirtschaft anders denken und unsere Verbrauchermacht politisch für entscheidende Weichenstellungen in der Wirtschaft nutzen?
  • Gibt es eine am Wohl von Mensch und Natur – am Gemeinwohl – orientierte Alternative?
Buch und Autor geben Ideen – auch zum Mitnehmen: Am Büchertisch ist „König Kunde“ erwerbbar.

Ungarisch für die Reise – Einsteigerkurs

Haben sie vor, die Metropole Budapest mit dem Burgviertel zu besuchen? Zieht es Sie in einen der elf Nationalparks? Soll es zum Badeurlaub an den Plattensee gehen? Oder haben Sie geschäftliche Kontakte in Umgarn und möchten dazu auch einen ersten Einblick in die Landessprache erhalten?

Mit grundlegenden Sprachkenntnissen wird die Reise noch viel eindrücklicher, denn ein ungarisches Gespräch mit Einheimischen bleibt Ihnen sicher in Erinnerung.

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Immer mittwochs, vom 8. Mai bis 5. Juni, 18 bis 19.30 Uhr, bietet Dr. Edith Szabadi-Thren an vier Abenden einen Einsteigerkurs Ungarisch für die Reise an, in dem Sie lernen, alltägliche Gesprächsanlässe, wie z. B. Restaurantbesuch, Einkauf oder einfache Fragen an Einheimische nach dem Weg auf Ungarisch zu bewältigen.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! Szervusz!


„Männer kochen“ zum 50. Mal

Dreimal pro Semester trifft sich der Männerkochkurs unter der Leitung unserer Dozentin Tanja Koch in der Küche der St.-Veit-Schule in Flein und das jetzt schon zum 50. Mal.

Der Name der Dozentin ist Programm, denn an den Abenden wird fleißig gekocht: Kulinarische Klassiker wie Cordon bleu mit Herzoginkartoffeln oder Maultaschen, Kartoffelsalat, kreative Rezepte von Naan-Burger mit Aprikosen-Humus, Schwarzwurst-Bier-Nocken bis Grünspargel mit Ziegenkäse-Knusperpäckchen. Auch süße Sünden fehlen nicht: Zimt-Rosmarin-Eis und erfrischendes Joghurt-Mousse auf gemischtem Beeren-Salat.
  • Und so waren es rund 200 verschiedene Gerichte, die bisher gekocht und gebacken wurden.
Ursprünglich entstanden ist der Kurs durch die Ausschreibung eines Kochkurses für Männer der vhs Weinsberg. Eine Gruppe von Hobbyköchen meldete sich dazu an. Da ein Großteil der Herren aus Flein kommt, fragten sie bei der vhs Flein an, ob der Kurs auch in Flein stattfinden könne, was gleich organisiert wurde – fast alle der Herren kochen und backen von Anfang an mit, kein Wunder bei so leckeren Gerichten:

Gebackene Honig-Bananen im Kokosmantel
Für 4 bis 6 Personen
50 g Kokosraspeln in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten und auf einen Teller geben. 4 nicht zu reife Bananen, Kokosfett, 4 TL Honig, etwas Zitronensaft: Die Bananen schälen, quer halbieren und dann nochmal der Länge nach halbieren und mit etwas Zitronensaft beträufeln. Im heißen Kokosfett portionsweise von beiden Seiten anbraten. Herd ausschalten und alle Bananen in die Pfanne legen, mit Honig beträufeln und die Bananen in der Pfanne schwenken bis der Honig geschmolzen ist. Die Bananen auf den Teller mit den Kokosraspeln legen und darin wälzen, noch warm servieren. Dazu schmeckt Vanilleeis oder Naturjoghurt.

Viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen!


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